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Bitcoin ändert an der Kasse drei Dinge: die Wartezeit hängt an einer Blockzeit von im Mittel zehn Minuten mit stark schwankendem Abstand, die Kosten hängen an einer Gebührenauktion um Blockplatz statt am Betrag, und jede Überweisung bleibt dauerhaft öffentlich einsehbar. Adressen sind pseudonym, nicht anonym. In der Tabelle dieser Seite nehmen 26 Betreiber BTC an — von 27, für die die Coin-Liste überhaupt gelesen ist.

Bitcoin ist bei Krypto-Casinos die Standardwährung, und das führt dazu, dass fast nirgends erklärt wird, was die Wahl tatsächlich bedeutet. Diese Seite behandelt deshalb nicht die Coins, die ein Casino annimmt, sondern das, was das Protokoll mit Ihrer Ein- und Auszahlung macht.
Für 27 der 52 Betreiber in unserer Tabelle ist die Coin-Liste an der Kasse gelesen. 26 davon nehmen BTC an. Für die übrigen 25 ist das Feld leer, und leer heißt: nicht gelesen. Es heißt ausdrücklich nicht, dass diese Betreiber Bitcoin ablehnen.
Alles Weitere unten ist eine Eigenschaft des Netzwerks, nicht eine Eigenschaft eines Casinos. Wie viele Bestätigungen ein Betreiber abwartet, was er bei der Auszahlung prüft und ob er umrechnet, steht in seinen eigenen Bedingungen und unterscheidet sich von Haus zu Haus.
26 der 27 Betreiber, deren Coin-Liste wir an der Kasse gelesen haben, nehmen Bitcoin an. In der Tabelle stehen insgesamt 52 Betreiber; bei den übrigen 25 ist das Feld leer, und leer heißt: nicht gelesen — nie, dass der Betreiber den Coin ablehnt.
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Im Mittel wird etwa alle zehn Minuten ein Block gefunden. Der Mittelwert verdeckt aber die Streuung: Der Abstand ist zufällig, und zwanzig oder dreißig Minuten zwischen zwei Blöcken sind normal. Wer nach acht Minuten die Kasse neu lädt, sieht nichts Auffälliges, sondern einfach einen langsameren Block.
Verfügbar wird eine Einzahlung, sobald der Betreiber die von ihm verlangte Anzahl Bestätigungen gesehen hat. Diese Zahl setzt der Betreiber und zeigt sie an seiner Kasse — das Netzwerk gibt sie nicht vor. Zwei Häuser mit derselben Kette können deshalb unterschiedlich lange brauchen, ohne dass eines davon langsamer wäre.
Praktisch heißt das: Die Wartezeit ist die Summe aus einer Zufallsvariablen und einer Betreiberentscheidung. Nur die zweite steht irgendwo geschrieben, und sie steht an der Kasse, nicht im Werbetext.
Die Gebühr ist eine Auktion um Blockplatz und wird in Satoshi je virtuellem Byte angegeben. Sie skaliert mit der Größe der Transaktion in Bytes, nicht mit dem gesendeten Betrag. Zehn Euro und zehntausend Euro kosten im Zweifel dasselbe.
Gesetzt wird die Gebühr von der sendenden Wallet. Bei einer Einzahlung ist das Ihre Wallet, bei einer Auszahlung die des Betreibers — und wer sie trägt, steht in dessen AGB. Bei kleinen Auszahlungen entscheidet dieser eine Satz darüber, wie viel am Ende ankommt.
Steigt die Auslastung, steigt die Gebühr. Eine zu niedrig angesetzte Überweisung bleibt im Mempool liegen, und dort kann niemand im Casino etwas beschleunigen. Der Support kann eine Transaktion nicht schneller bestätigen lassen, weil er sie nicht in der Hand hat.
Jede Transaktion, jede Adresse und jeder Betrag ist dauerhaft öffentlich und über jeden Block-Explorer durchsuchbar. Das ist keine Nebenwirkung, sondern die Funktionsweise: Ohne diese Öffentlichkeit gäbe es nichts zu prüfen.
Adressen sind pseudonym, nicht anonym. Die Verbindung zwischen einer Adresse und einer Person entsteht in der Regel außerhalb der Kette: Eine Börse, die Ihre Identität geprüft hat, weiß, an welche Adresse sie ausgezahlt hat, und kommerzielle Analysefirmen ordnen Adress-Cluster diesen Konten zu.
Daraus folgt die einzige praktische Regel dieser Seite: Dieselbe Adresse für Börse und Casino zu benutzen, verbindet beide. Das ist eine Aussage über Ihre eigene Wallet-Führung und keine über die Casinos ohne KYC in unserer Liste — kein Betreiber kann das für Sie reparieren.
Einige Betreiber nehmen Bitcoin zusätzlich über das Lightning Network an, eine zweite Schicht, die zwischen zwei Parteien abseits der Hauptkette abrechnet. Eine Lightning-Zahlung ist in Sekunden abgeschlossen und kostet Bruchteile eines Cent — beide Seiten müssen es jedoch unterstützen, und die empfangende Seite braucht Kanalkapazität für den Betrag.
Dazu drei Fallen, die alle unumkehrbar oder mühsam sind. BTC an eine Adresse einer anderen Kette zu senden, etwa Bitcoin Cash, ist normalerweise nicht wiederherstellbar. Eine Einzahlungsadresse an der Kasse kann rotiert werden; wer an eine alte sendet, braucht den Support. Und eine zu niedrige Gebühr ist, wie oben, ein Problem, das niemand im Casino löst.
Wer nicht wegen des Preises, sondern wegen der Diskretion hier ist, sollte den Unterschied zu einer Kette kennen, die Betrag und Gegenparteien auf Protokollebene verbirgt — auf der Seite zu Monero steht, was das konkret bedeutet und wie wenige Betreiber es überhaupt annehmen.
So viele, wie der Betreiber verlangt. Diese Zahl setzt er selbst und zeigt sie an seiner Kasse; das Bitcoin-Netzwerk schreibt keine Anzahl vor.
Nein. Adressen sind pseudonym, und die gesamte Historie ist öffentlich. Die Verbindung zu einer Person entsteht meist über eine Börse, die eine Identitätsprüfung durchgeführt hat.
Weil sie an der Größe der Transaktion in Bytes hängt und nicht am Betrag. Bei voller Auslastung des Netzwerks steigt der Preis je Byte, unabhängig davon, wie viel Sie senden.
26 der 27 Betreiber, für die die Coin-Liste gelesen ist, nehmen BTC an. Für die übrigen 25 Einträge in der Tabelle ist das Feld leer — das ist unser Lesestand und keine Ablehnung durch den Betreiber.